Zehn Gesichter, zehn Geschichten , Ausstellung zur Integration mit Bildern von Vilma Machado
18.07.2010 01:29:13
(c) Foto Horst Andresen 11.06.2010 Eröffnungsfeier der Ausstellung "Bildersprache" mit Thema Integration von Vilma Machado in die Räumlichkeiten des DRK- Integrationsbetriebes.
Edith Holtkamp - Fachbereichsleiterin DRK-Borken Iris Schlautmann - Leiterin der Integrationsagentur - DRK-Borken Vilma Machado - Künstlerin Rolf Lührmann - Bürgermeisters der Stadt Borken Anton Verschaeren - Geschäftsführer DRK Borken
Welt.Stadt.Rhede. lautet das Thema der Akkulinara, welches auf sehr vielfältige Weise seine Unsetzung findet. So ist der Beitrag in der Brennerei des Restaurants „Tante Änne“ ein recht außwergewöhnlicher.Die brasilianische Schriftstellerin und Fotografin Vilma Machado hat den Weg nach Rhede gefunden und interessiert sich seit einiger Zeit für die Arbeit des AKKU. Nun engagiert sie sich selbst bei der Akkulinara.
Sie wird Gedichte des Schriftstellers und Komponisten Vinícius de Moraes vortragen, nicht etwa in deutscher Sprache - nein - in klangvollen portugiesischer Sprache. Vilma Machado hat die Werke des großen brasilianischen Künstlers frei übersetzt, die in der eigens für diese Lesung angefertigten Broschüren zu finden sind. Das Begleitwerk, welches sich die Gäste zur Hand nehmen sollen, soll eine Hilfestellung zum Verständnis der Texte bieten Die Kompositionen von Vinícius de Moraes werden musikalisch von Christian Hassenstein auf der Gitarre umgesetzt.
Vilma Machado trägt Gedicht von Vinícius de Moraes vor
25.06.2009 16:09:53
Rhede lädt zur kulinarischen Kulturreise VON SABINE HECKER – BBV-Net.de
Der Titel für die Akkulinara steht: Unter dem Motto „Welt.Stadt.Rhede“ wollen die Organisatoren zeigen, was Rhede an internationaler Küche und Kultur zu bieten hat. Nach der großen Nachfrage in den vergangenen Jahren gibt es diesmal zwei Termine. Am 7. und 8. Oktober wird geschlemmt.
RHEDE Der Speiseplan steht, das Kulturprogramm auch. Am 7. und 8. Oktober lädt der Arbeitskreis Kultur wieder zur kulinarischen Kulturreise. Es gibt Musik, Literatur, Tanz und natürliche viele leckere Speisen. „Welt.Stadt.Rhede“ lautet diesmal das Motto, das die Organisatoren gestern Nachmittag vorstellten. Es gibt einen neuen Ablauf, neue Lokale und viele Programmideen, die in den vergangenen Monaten gereift sind. Seit Anfang des Jahres plant das Team aus Gastwirten und Kulturfreunden die Akkulinara, die wegen des Erfolges in den beiden Vorjahren nun gleich an zwei Abenden stattfindet.
Start ist diesmal im Hotel Restaurant Deitmer an der Hohen Straße. Das Museum, bislang stets Ausgangspunkt der Akkulinara, kam diesmal nicht in Frage. Denn im Oktober läuft dort zum Jahrestag der Wiedervereinigung die Ausstellung „Inhaftiert“. Das passe vom Thema einfach nicht, sagte die Kulturbeauftragte Jutta Holthöfer-Büse gestern. Bei Deitmer startet die kulinarische Kulturreise mit einem lockeren Stehempfang und Vorspeisen aus aller Welt. Das Thema „Niederlande“ (Chefin Ans Groß-Heynck ist Niederländerin) findet sich im Aperitif namens „Oranje Boven“ und im Kulturprogramm mit niederländischer Musik. Außerdem gebe es einen „kleinen Sprachkurs“, sagt Moderator Edgar Rabe und scherzt: Für die anderen Stationen könne es nicht schaden, „das ein oder andere Wörterbuch in der Tasche zu haben“.
Nach Aperitif und Vorspeise teilt sich die Gruppe auf und folgt den „Speise-Reiseleitern“ in die auptspeisen-Lokale. Die Gäste können zwischen vier Stationen wählen. Im Tinto Fino tischt Antje Dombrowe unter anderem „Tapas für Mutige, wild und scharf“ auf, dazu gibt es „Kuelaakustik“ mit Balkan, Salsa, Rumba und Flamenco. Im Restaurant „1-25“ serviert Ludger Stenkamp westfälische Küche („Pepperpotthast mit Rotkohl und Kartoffelbeilage“) und Drehorgelspieler Reinhard Kipp singt sich „querbeet durch alte Gassenhauer“. Wenn es sein müsse, spiele er auch die „Tulpen aus Amsterdam“, sagte Moderator Rabe. Im Kaffeekännecken kocht Ute Anschlag – ganz französisch – Coq au vin. Dazu gibt es französische Chansons, von wem, steht noch nicht fest.
Neues Akkulinara-Lokal ist „Tante Änne“. Bei Francisco und Anna Martins steht Doradenfilet in Portweißweinsauce mit Patatas Batava und Salat auf der Karte. Das servieren sie in der alten Brennerei. Dazu trägt die brasilianische Schriftstellerin und Fotografin Vilma Machado in portugiesischer Sprache Gedicht von Vincius de Moraes vor (eine Inhaltsangabe gibt es dazu).
Abschlussstation der dritten Akkulinara ist – ebenfalls neu dabei – das Blues. Dort warten italienische Desserts auf die Teilnehmer. Außerdem wird getanzt: Eine Lateinformation ist dabei, es gibt irischen Stepptanz und brasilianischen Kampftanz (Capoeira).